25.08.2013

Ich war ganz oben.

Geplante Strecke: 0km
Gefahrene Strecke: 0km

Heute ist Ruhe- und Erholungstag. Ausruhen und Sightseeing stehen auf dem Programm. Nach dem Frühstück ordne ich erst mal alle Belege und Quittungen und notiere mir auf einer Liste, wo ich war, wo ich übernachtete und wie viele Kilometer ich abgespuhlt habe. Das gibt mir eine besser Übersicht. Im Internet erkundige ich mich nach dem Weg von Rotterdam nach Amsterdam und finde heraus, dass es einen direkten Abzweiger einem Rheinkanal entlang nach Amsterdam gibt. Von Amsterdam aus habe ich die Möglichkeit einen Nachtzug direkt nach Zürich zu nehmen, und der Abzweiger würde mir den Umweg über Rotterdam ersparen. Eine schwierige Entscheidung, ich war bis jetzt ganz auf Rotterdam fixiert. Aber ich habe noch genug Zeit darüber nachzudenken.
Ich packe meine Regenkleider und meinen Rucksack und gehe in den Hinterhof um sie zu imprägnieren. Ich will für den nächsten Regen gewappnet sein. Obwohl, der Wetterbericht sagt wieder sonniges und trockenes Wetter voraus für die nächsten paar Tage. Egal, es schadet nichts sich gut vorzubereiten.
Die Klamotten sind einigermassen von der Imprägnierung getrocknet, stinken nicht mehr so arg und ich hänge sie ins Zimmer.
Es ist bereits Mittag und noch hat es nicht geregnet heute. Ich packe das Nötigste ein, mache mich auf zur S-Bahn Station, und fahre zum Köln HB. Mann, hat es hier viele Leute! In der Bahnhof Passage reiht sich ein Fastfood Restaurant ans andere: Hamburger, Sandwich, Currywurst, Sandwich, Salate, Früchte, Sandwich, Fisch und nochmals Sandwiches…. Und überall hektisches Treiben. Ich suche den Ausgang Richtung Dom und schlängle mich zwischen den Leuten durch.
Da die Tür. Ich gehe hinaus und… es regnet. Okay lieber heute als morgen, denke ich mir und sehe mir die Innenstadt an. Die Bilder sind leider nur so gut wie man sie von einer älteren Kamera bei düsterem Wetter erwarten kann:

Der Dom ist überwältigend!

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Gleich rechts vom Dom gehts in die Einkaufsmeile. Auch hier reger Betrieb, obwohl die Läden geschlossen haben. Nur ein paar Bäckereien, Eisdielen und Cafe’s haben geöffnet. Ein paar Strassenkünstler unterhalten die Passanten.

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Und wenn ich denn schon mal hier bin, dann geh ich natürlich auf den Domturm hoch. Die Treppen sind eng und dieselben werden sowohl für den Auf- und Abstieg verwendet. Es ist mühsam und schweisstreibend, ein entsprechender Geruch zieht die Wendeltreppe hoch. Endlich bin ich oben…. oh nein, doch nicht. Da gehts ja noch weiter hoch. Aber dann hab ichs nach 533 Stufen geschafft.

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Ich beende damit den Ausflug und nehme den Zug zurück zum Hotel.

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Der Magen knurrt. Erst werde ich noch etwas essen und danach habe ich noch einiges vorzubereiten. Tschüss und bis morgen…
Ich wünsche euch allen einen eine guten Wochenstart und bedanke mich nochmals recht herzlich, dass ihr bei meiner Tour dabei seid. Und nochmals vielen Dank für all die lieben und motivierenden Kommentare. Ihr seid die Besten!

2 Kommentare zu „25.08.2013

  1. Hey Peter. Hier ist eine der Besten, die sich wieder einmal meldet.
    Kann mir gut vorstellen, dass du deinen Rughetag so voll genossen hast. Meiner wäre bereits bei den Quittungen und Belegen voll drauf gegangen.
    Das letzte Mal als ich im Kölner Dom war, waren beide Türme fast vollständig mit Baugerüsten verziert. Da hast du wohl die bessere Zeit erwischt.
    Hoffe, dass du heute deinen Hintern nicht allzu verwöhnt hast. Nicht, dass es nicht mehr nach Amsterdam reicht. Gell?? Wer weiss, vielleicht hast du bis dahin so viel Leder angesetzt, dass du dich entscheidest, den Nachtzug zu streichen und auf deinen Drahtesel zurück zu radeln. Den Weg kennst du ja inzwischen. Könntest dir also alle deine Umwege sparen 😀 😀 :-D… (selten so gelacht… :-D)

  2. Hey Peter – …vorallem der letzte Part im Dom ist mit „gegenverkehr“ recht knapp bemessen, hoffe hattest nicht viele Leute 🙂
    Gruess und weiterhin viel erfolg, Michal

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