24.08.2013

Hektik

Ziel: Koeln trocken zu erreichen
Geplante Strecke: ca 45km
Gefahrene Strecke: ca 49.7km
Fahrzeit: 2:22 h
Durchschnitt: 20.96km/h

Wieder ein neuer Morgen. Ich war gestern fix und fertig. Heute gehts schon wieder viel besser. Ich habe herrlich geschlafen und mache mich bereit fürs Frühstück. Dazu muss ich in das Haus gegenüber der Gasse. Nur noch schnell den Schlüssel und den Geldbeutel (tönt doch schon richtig eingedeutscht, nicht?) und es kann losgehen. Der Frühstücksraum ist heimelig eingerichtet, das Buffet ist überwältigend. Nur kleine Mengen, aber frisch und eine Riesenauswahl. Niemals hätte ich gedacht, dass das Hotel Europa noch getopt hätte werden können. Aber es ist der Hammer. Ich geniesse die frischen Früchte, den Quark, das Frühstücks-Ei und so weiter bis ich satt bin und geniesse noch kurz die ruhige Athmosphäre. nun aber los und zurück ins Zimmer. Rasch packe ich alles zusammen, ich will noch vor dem ersten Regen in Koeln sein.
Trotz Verzug gehe ich noch schnell ins Internet. Ich will im Jugi in Köln ein Zimmer buchen, doch es ist ausgebucht! Mist! Ich suche weiter. Nur noch teure Zimmer sind verfügbar. 400 Euro zwei Nächte? Das ist mir zu viel. Weiter stöbern. Ich finde ein Hotel etwas ausserhalb des Stadtkerns für 125 Euro zwei Nächte. Okay. Ich buche, ich will da übernachten. Nur noch den Checkout, dann kann ich gehen. Ich gebe den Zimmerschlüssel ab und bereue schon, dass ich hier gehe. Hier hätte mir ein zweiter Tag Aufenthalt gefallen. So schön und ruhig, eine richtige Idylle. Aber das Hotel in Köln ist jetzt gebucht. Also los!

Eine kurze Strecke dem rechten Rheinufer entlang, dann mit der Fähre rüber ans rechte Ufer nach Mehlem – Bad Goenesberg.

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Drachenfels

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Petersberg, wo sich die obersten Politiker treffen

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Jetzt gehts weiter mit Rückenwind. Schön, das macht richtig etwas aus. Ich folge dem Rheinufer mit Highspeed, Promenaden entlang, nach Bonn, durch Parks und schon sehe ich das grosse UNESCO Hochhaus vor mir.

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Und dann weiter nach Wesseling. Hier hat es einige Raffinierien.
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Naja, es gibt schöneres. Wolken ziehen auf, ich werde etwas nervös. Ich möchte Regen irgendwie vermeiden und vorher im Hotel sein. Aber meine Sorge ist unbegründet, das Wetter hält. Ich passiere die Kölner Stadtgrenze. Unter einer Brücke hole ich mein Tablet um den genauen Weg zu suchen. Kein Internet. Ich fahre also weiter, hier in Köln muss ich doch Empfang haben. Ich sehe den Dom und fahre genau in diese Richtung. Am Quai sind unmengen von Leuten, fast kein Durchkommen. Was ist den da los?
Ich schiebe mein Rad zum Dom hoch, kein Empfang. Das gibts doch nicht. Und wie finde ich mein Hotel? Ich fahre um den Dom herum und finde die Touristen Info. Was für ein Glück! Ich frage nach dem Weg und bekomme die Anweisungen inkl. Plan. Offenbar, so sagt man mir da, ist die Gamecom Messe dieses Wochenende hier in Köln. Daher sind alle Hotels ausgebucht und die Preise überteuert. Das erklärt allerdings alles. Es geht ein paar Kilometer aus dem Zentrum, bis ich das Hotel finde. Für den Betrag den ich hier ausgebe keine Luxusloge. Wär ich doch nur in Bad Honnef geblieben. Aber ich bin trocken angekommen. Ich dusche, geh was einkaufen und esse in meinem geräumigen aber lauten Zimmer. Jetzt habe ich Zeit alles nochmals nachzurechnen.

922km hab ich nun hinter mir, ca. 420km noch vor mir bis Rotterdam, dann ev. nochmals 130km nach Amsterdam. Das werde ich auch noch schaffen!

1 Kommentar zu „24.08.2013

  1. UIIIIIII mit Panik am Anfang lese ich Deinen Bericht. Ja also ein Blumenstrauss kann den Verlust wirklich nicht ersetzten. Mir fällt nun aber ein Stein( Der Lorelay Felsen ) vom Herzen, dass er wierder an Deinem Finger steckt. Bin auch froh, dass Du mit dem Wetter so Glück hast und noch fast nie Regen hattest. Hoffe Du kannst Deinen Tag ruhig angehen und Köln geniessen.
    I Ha Di Gern liebi Grüessli <3 die kline und grosse Bubelus

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